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Gutes Leben dezentral

Reihe mit Miniportraits. Gemütlich abhängen in Köln mit Anna und Mario und all den anderen netten Menschen.

Der Tag des guten Lebens ist traditionell ein autofreier Sonntag, der jedes Jahr in einem anderen Kölner Stadtviertel stattfindet. Wegen Corona hat sich das 2020 geändert: viele kleine Spielstraßendemos bis in den Oktober statt einer konzertierten Großveranstaltung.

Eine ganze Reihe von Nachbarschaftsaktionen stehen auf dem Programm. Und jährlich ein Schwerpunktthema aus den Bereichen Demokratie und Gesellschaft, fairer Handel, Mobilität, Energie und Klimawende. Die Agora Köln, eine Allianz aus Umweltbewegung, Wirtschaftsunternehmen, Zivilgesellschaft und Kultur, hat den Tag des guten Lebens 2013 erstmals ausgerufen.

Die Veranstaltung ist ein partizipatives Projekt. Gestemmt und gestaltet wird der Tag von engagierten Anwohner*innen, Vereinen und Institutionen, die sich für eine bessere Nachbarschaft und eine vielfältige Stadtgesellschaft in Köln einsetzen. Die meisten tun dies ehrenamtlich, mit viel Idealismus und Leidenschaft. „Wir wollen, dass unsere Straßen zu Orten der Nachbarschaft, der Begegnung und des Austauschs, der Kultur und der Bildung werden“, sagt Martin Herrndorf von der Agora Köln.

Corona-bedingt fand der Tag des guten Lebens 2020 dezentral als Spielstraßendemo statt – in unterschiedlichen Vierteln, verteilt auf den September und den Oktober. Mehr zu den Aktionen im YouTube-Channel der Agora.


Auftraggeber: Agora Köln
Realisation: 2020

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